Am Sonntag, 4. Dezember 2016, dem 2. Advent um 17.00 Uhr


veranstalten wir unser letztes Konzert des Jahres in der Reihe „Musica e Vino“
:


Weihnachtliches Konzert bei Kerzenschein

 


Fumi Kitamura
, Gesang, und Eudald Danti, Orgel, gestalten das Konzert, wie bereits in den letzten Jahren, in der Waller Kirche (Lange Reihe 79).

 

2016 12 04 Konzertplakat 1

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Fumi Kitamura
hat ihr Gesangstudium in Tokio, am Hamburger Konservatorium und im Schwerpunkt Alte Musik an der Bremer Hochschule für Künste absolviert, deren Hochschulpreis sie 2012 verliehen bekam. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit als Sängerin bilden das barocke und das klassische Repertoire sowie die Deutsche Romantik und zeitgenössische Musik. Als Solistin hat sie Konzerte in Japan, Deutschland und Spanien gegeben und in renommierten Konzertzyklen gesungen. Sie ist mit bekannten Ensembles wie der Händel-Bach Gemeinschaft Japan, sowie dem Bremer Barock Consort und dem Barockorchester der Akademie für Alte Musik Bremen aufgetreten.
Sie lebt derzeit in Rom.


 

 

 

 

 

 

Eudald Pilsum




Eudald Danti
ist gebürtiger Katalane; er hat am Conservatori Superior de Música del Liceu in Barcelona studiert und sein Orgelstudium mit dem Ehrenpreis des Konservatoriums abgeschlossen. An der Hochschule für Künste in Bremen hat er das Diplom und den Master für Alte Musik erworben. Dabei hat er Orgel bei Harald Vogel, Hans Davidsson, Edoardo Bellotti und Roland Dopfer studiert. Als Interpret für Orgel, Klavier, Cembalo, Clavichord und Harmonium hat er Konzerte in verschiedenen europäischen Ländern, den USA und Japan gegeben und CDs an historischen Orgeln Norddeutschlands aufgenommen.
Er lebt in Barcelona.

 



 

 

 

 

 

 

 

Der Eintritt zum Konzert ist frei, es wird um Spenden gebeten.

Wir würden uns freuen, wenn Sie am 4. Dezember unser Konzert besuchen. Sie können gerne von unseren Orgelweinen (Dornfelder und Spätburgunder) kosten.
Schließen Sie damit den Sonntag beschaulich ab und freuen Sie sich mit uns auf das vor uns liegende Weihnachtsfest.

 

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Unser nächstes Konzertereignis findet am

Sonntag, den 20. November 2016 um 12:30 Uhr

in der Waller Kirche, Lange Reihe 79 als Martinee statt.

Das Vokalquintett "Ensemble Impuls" und Margit Schultheiß an der Orgel präsentieren ein zum zum Totensonntag passendes Programm:

„Sprüche + Klänge von Leben + Tod“

ensemble impuls herbstmusik 2016

 

Die Künstler bringen Werke von Johann Lechner, Heinrich Schütz, Johann Hermann Schein, Johann Sebastian Bach u.a zu Gehör.

Die Musiker gestalten vorher musikalisch auch den Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag, der um 10.30 Uhr beginnt.

 

Ein Beitrag zurAusgangskollekte wird erbeten.

 

Programm:

 

Johann Hermann Schein (1586 – 1630):

Zion spricht: „Der Herr hat mich verlassen“
aus Israelis Brünnlein (1623)

Delphin Strunck (um 1600 – 1694):
Ich hab mein Sach Gott heimgestellt

Leonhard Lechner (um 1533 – 1606):

Deutsche Sprüche von Leben und Tod
(posthum publiziert 1606), Nrn. 1 – 8

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750):

Herr, ich denk an jene Zeit BWV 329

Jan Pieterszoon Sweelinck (1562 – 1621) /      Heinrich Scheidemann (1595 – 1663):
Erbarm Dich mein, o Herre Gott

Johann Hermann Schein:

Unser Leben währet siebnzig Jahr


Heinrich Schütz (1585 – 1672):

Ich hab mein Sach Gott heimgestellt SWV 305
(Nr. 24 aus Kleiner Geistlicher Concerten Erster Theil
op. 8, 1636)

Johann Sebastian Bach:

Jesu, der Du selbst so wohl BWV 355

Dietrich Buxtehude (1637 – 1707):
 Ich ruf zu Dir, Herr Jesu Christ BuxWV 196

Johann Hermann Schein:

Da Jakob vollendet hatte die Gebot an seine Kinder
Dennoch bleibe ich stets an Dir

Franz Tunder (1614 – 1667):
In dich hab ich gehoffet, Herr

Leonhard Lechner:

Deutsche Sprüche von Leben und Tod, Nrn. 9 – 15

Johann Sebastian Bach:

Mein Augen schließ ich jetzt BWV 378

Johann Hermann Schein:

Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das noch junge ensemble impuls vereint in sich langjährige Erfahrungen aus der Mitwirkung in Solisten-Ensembles sowie im Oldenburger Kammerchor, dem Demantius Chor Oldenburg und dem Kammerchor am Bremer Dom. Mit dem heutigen Konzert stellen wir uns erstmals in der aktuellen Besetzung vor. Unser Herbst-Programm 2016 verschränkt ineinander: den herben Ernst der „Deutschen Sprüche von Leben und Tod“, die madrigaleske Klangrede des „Israelsbrünnleins“ und das innige Glaubensempfinden der Bachischen Choräle. Choral-Bearbeitungen der Zeit laden Sie mit ihrem reinen Orgelklang zur individuellen Versenkung ins Thema unseres Lebens ein.

ensemble impuls:

Siegrun Schmidt-Rowold (Sopran)
Imma Einsingbach (Sopran)
Angelika Köhn (Alt)
Alexander Knaust (Tenor)
Helge Rowold (Bass)

Hier finden Sie auch Informationen über die Künstler auf deren Links:
http://www.ensemble-impuls.de und für Frau Schultheiß
http://www.alte-musik-bremen.de/pages/de/dozenten/continuo/margit-schultheiss.php

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Webflyer 16. Oktober 2016 Walle

 

Wie die Karte ankündigt, erklingt am 16. Oktober 2016 um 17:00 Uhr in der Waller Kirche ein Konzert mit dem Titel

„Pulchra es amica mea"

Es handelt sich um gefühlvolle Musik aus Renaissance und Frühbarock.
Katrin Meiners und Bernhard Reichel gehen dabei mit verschiedenen Blockflöten, Theorbe und Renaissancelaute auf die Suche nach der Affektdarstellung in der Musik aus der Zeit um 1600.

„Pulchra es amica mea – Meine Freundin du bist schön“ – wie viele Komponisten vertonte auch Giovanni Pierlugi da Palestrina diesen Text aus dem Hohelied. Seine Mottette war offenbar so bekannt und beliebt, dass sie noch fast 40 Jahre nach ihrer Veröffentlichung Francesco Rognoni als Beispiel diente, um zu zeigen wie man „passagi“, also Verzierungen und Variationen über ein vorhandenes Stück erfinden konnte. Diese Verzierungen dienten nicht (nur) dem Zuschaustellen von Virtuosität und Einfallsreichtum. Viel mehr sollten sie den Inhalt und den Affektgehalt des Textes unterstreichen und verstärken.

Die beiden Bremer Musiker spielen dieses Werk von Francesco Rognoni und weitere Variationen, Sonaten und Tänze von Komponisten wie Diego Ortiz, Giovanni Battista Fontana, Andrea Falconieri und Giovanni Antonio Pandolfi Mealli.

 

Der Eintritt zum Konzert ist frei, es wird um Spenden gebeten.

Wir würden uns freuen, wenn Sie am 16. Oktober unser Konzert besuchen würden, auch um von unseren Orgelweinen (Dornfelder und Spätburgunder) zu kosten und damit den Sonntag beschaulich ausklingen zu lassen.

 

Katrin Meiners 1Katrin Meiners spielt seit ihrem sechsten Lebensjahr Blockflöte. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zur Musik des Barock – aus dem ein großer Teil der Originalliteratur für Blockflöte stammt. Sie erhielt Unterricht bei der Blockflötistin Martina Bley, den sie später durch Korrepetitionsstunden und Interpretationsunterricht bei dem Cembalisten Jörg Jacobi ergänzte und erweiterte.
Zurzeit bildet sie sich weiter durch Studien bei Han Tol, Professor für Blockflöte an der Hochschule für Künste Bremen und nimmt Traversflötenunterricht bei Dorothee Müller-Kunst. Zusätzlich besucht sie regelmäßig Meisterkurse, bisher bei Paul Leenhouts, Dorothee Oberlinger, Matthias Weilenmann, Karl Kaiser und anderen.
Katrin Meiners spielt regelmäßig in der Kirche Unser Lieben Frauen Bremen. Weitere Auftritte hatte sie im Bremer Dom und bei zahlreichen Kammermusikkonzerten in und um Bremen.
 

 

 

 

Bernhard ReichelBernhard Reichels besonderes Interesse gilt der Aufführungspraxis Alter Musik auf historischen Instrumenten.
Sein Repertoire umfasst Musik von 1550 bis 1850 auf den entsprechenden historischen Instumenten - von Renaissance- und Barocklaute, über die Theorbe und Arciliuto, bis zur Barock- und romantischen Gitarre.
Er spielte als Solist und Kammermusiker Konzerte in Österreich, Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Polen, Lettland, Großbritannien, Dänemark und Italien, dazu wirkte er an Uraufführungen von u.a. Christoph Czech, sowie an zahlreichen Rundfunk-, TV- und CD- Aufnahmen für u.a. den ORF und den NDR, mit.

Als Generalbassspieler engagierten ihn u.a. das „Bremer Barock Consort“ unter Manfred Cordes und das „Telemannische Collegium Michaelstein“ .
Er ist Mitglied des "Ensemble Urstrom" und konzertiert in unterschiedlichen Duo- Besetzungen u.a. mit dem Blockflötisten Claudius Kamp.
Im Zuge seiner Beschäftigung mit historischer Aufführungspraxis publiziert er nächstes Jahr eine musikwissenschaftlichen Arbeit in der Schriftreihe Paraphrasen im Band "Praktische Musiktheorie", Georg Olms Verlag, Hildesheim über die Werke für Solovioline von J.S. Bach und beschäftigt sich als studentische Hilfskraft von Joachim Held mit historischen Quellen über die Laute. 
2015 wurde er mit einem Stipendium der Oscar und Vera Ritter- Stiftung ausgezeichnet.

Bernhard Reichel wurde in Wien /Österreich geboren und erhielt seinen ersten Gitarrenunterricht bei Gerhard Löffler an der Musikschule Wien, die er mit Auszeichnung absolvierte. Danach setzte er seine Ausbildung als Jungstudent an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Susanna Löffler fort. 2009 begann er ein Gitarrenstudium an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in der Klasse von Prof. Thomas Müller- Pering, wo sein Diplomkonzert mit Bestnote (1,0) bewertet wurde.  Während seines Studiums besuchte Bernhard Reichel zahlreiche Meisterkurse u.a. bei David Russell, Carlo Marchione, Ricardo Gallén, Tilman Hoppstock, Johannes Monno, Olaf van Gonnissen, Hans Werner Huppertz, Jürgen Hübscher, Luciano Contini, Andrea Damiani, Simon Linné, Hopkinson Smith, Paul O'Dette und Luca Pianca.
Seit Herbst 2013 studiert er Laute und historische Zupfinstrumente bei Prof. Joachim Held an der Akademie für Alte Musik, Bremen. 

 

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Canterine Karte


Am

Sonntag, den 28. August 2016 um 17 Uhr

in der
Waller Kirche, Lange Reihe 79

findet unser nächstes Konzert statt - unter dem viel versprechenden Titel
"September comes and I must go ..."
.

Zu hören sein wird englische Chormusik von Klassik bis Folk. Das Konzert ist ein gemeinsames Projekt des Frauenchores „Le Canterine“ unter der Leitung von Imma Einsingbach und Margit Schultheiß an der van der Putten-Orgel der Waller Kirche. Charmant durch das Programm führt Sie Martin Heckmann.

Der Chor singt für Sie - im Tutti und in kleinen Ensembles - englische Musik des 16. bis Anfang des 19. Jahrhunderts. Zu hören sind im ersten Teil schwungvolle Folksongs, z.B. das bekannte „Greensleeves“ oder „Blow the wind southerly“, sowie barocke Kompositionen von Purcell, Locke und Händel, teilweise von der Orgel begleitet.
Im zweiten Teil hören Sie wunderbar intime Renaissancestücke - freuen Sie sich etwa auf Dowlands „Come again“ oder Morleys „April is in my
mistress face“.
Den Abschluss bilden kleine, unterhaltsame Kleinodien vom Beginn des 19. Jahrhunderts über das aufregende leben von Elfen und Eintagsfliegen...


Der Eintritt ist frei, aber der Freundeskreis der Orgel freut sich über Spenden!

In der Pause können Sie ins Gespräch kommen und dabei, wie immer, unseren leckeren „Orgelwein“ kosten.

 

Canterine 28.08.2016

 

Das Vokalensemble „Le Canterine“ wurde 2009 von der Sängerin und Gesangspädagogin Imma Einsingbach gegründet und besteht heute aus 15 sehr engagierten Sängerinnen.
Der Chor probt 14täglich in der Bremer Neustadt und singt am liebsten alte Musik, Folkloristisches und moderne Kompositionen.

 

 

 

Margit Schultheiss

Margit Schultheiß wird an der einmaligen, mitteltönigen Orgel der Waller Kirche Werke der beiden bekannten norddeutschen Barockkomponisten Dietrich Buxtehude und Heinrich Scheidemann vortragen und die Chorbeiträge mit englischen Bearbeitungen von Vokalmusik bereichern. Margit Schultheiß studierte Historische Tasteninstrumente bei Glen Wilson (Würzburg), Jacques Ogg (Den Haag) und als Aufbaustudium Historische Harfe bei Andrew Lawrence-King in Bremen.
Seit 1995 ist sie eine gefragte Continuospielerin auf Barockharfe, Truhenorgel und Cembalo, wobei ihr besonderes Interesse der Musik des 17. Jahrhunderts gilt. Sie wirkte mit bei etwa 70 CD-Produktionen international renommierter Ensembles wie Weser-Renaissance Bremen, Lautten Compagney Berlin, Salzburger Hofmusik, Capella La Primavera Utrecht und Bell’Arte Salzburg. Aktuell unterrichtet Margit Schultheiß Historische Harfe und Improvisation an der Hochschule für Bremen.

 

 

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Samstag, den 13. August 2016 um 17 Uhr
     in der Waller Kirche (Lange Reihe 79)

 

findet wieder ein Orgelkonzert mit dem renommierten Organisten Tomáš Flégr statt, der schon mehrfach sein Können bei uns unter Beweis gestellt hat. 


Sein Programm trägt den vielversprechenden Titel

"MVSICA MAGNORVM SOLAMEN DVLCE LABORVM"

und beinhaltet dieses Mal nicht nur Orgelmusik.  Tomáš Flégr bringt uns ein seltenes Instrument mit, ein  sogenantes

"Virginal muselaar":

MVSICA MAGNORVM SOLAMEN DVLCE LABORVM

 


Ein
Virginal (lat.virga: Docke, Zweig, Rute) ist eine kleine Bauform des Cembalos, also ein Kielinstrument: seine Saiten werden von Kielen (Plektron) über eine von der Klaviatur betätigte Mechanik gezupft.
Virginale waren vom 16. bis 18. Jahrhundert besonders in England und den Niederlanden verbreitet. Der erste Hinweis auf ein Virginal stammt
bereits aus dem Jahre 1460 (entnommen aus Wikipedia).

  

 

 

 

 

Tomáš Flégr spielt u.a. Werke von Froberger, Hassler, Sweelinck, Muffat und aus verschiedenen Virginal Sammlungen im Wechsel zwischen Orgel und Virginal muselaar.

Das Konzept ist, einen Kontrast zwischen süddeutscher und norddeutscher Kompositionsschule zu zeigen, darum dienen Froberger und Muffat als Umrahmung, andere Stücke, auch typische Virginal-Musik aus England kommen zur Aufführung (siehe dazu nachstehendes Programm).

 
MVSICA MAGNORVM SOLAMEN DVLCE LABORVM

(Musik ist ein süßer Trost für große Mühen)

Programm:

Johann Jacob Froberger (*1616-1667):

   Toccata IV in C

   Ricercar V in g

Christian Erbach (ca.1568-1635):

   Canzon V in g

Anonymus (Attr. to Thomas Preston, (+ ca.1563):

   Uppon  LA MI RE (Ground)

(Orgel)

Anonym:

   My Lady Carey's Dompe [1525, Royal 58] 

William Byrd (1540-1623):

   Pavane & Gaillarde in d

   My Lady Nevell’s Ground [My Ladye Nevell’s Book]

Susanne van Soldt Manuscript, [London 1599]:

   Susanna Vung Jour | Orlando Lasso (set by-?)

(Virginal Muselaar)


---  Pause  ---

Hans Leo Hassler (1564 – 1612):

   Susanna un gioir di Orlando Lasso (Variationen-Auswahl)

Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621):

   Ricercar
(Orgel)

William Byrd

   The Carman's Whistle

   Gaillarde in G

Anonym:

   Variation on the „Romanesca“  [Dublin Virginal Manuscript, ca.1570]
(Virginal Muselaar
)

Samuel Scheidt (1587-1654)

   Alamanda „Bruynsmedelijn“ SSWV 558

Georg Muffat (1653– 1704)

   Toccata septima in C

(Orgel)

 

An Stelle von Eintritt bitten wir um eine Spende zur Unterstützung unserer Arbeit.

Wir würden uns freuen, wenn Sie am Samstag unser Konzert besuchen würden. Kosten Sie auch von unseren Orgelweinen (Dornfelder und Spätburgunder) und stimmen Sie sich damit auf einen freundlichen Sonntag ein.

 

Tomas Flegr

 

Der Konzertorganist Tomáš Flégr stammt aus der Sudetenregion. In seiner Heimatstadt Warnsdorf in der Oberlausitz hat er die „Königin der Instrumente“ kennengelernt. In der dortigen Dekanatskirche spielte er auf einem von Hermann Eule gebautem romantischen Instrument und in der altkatholische Kathedrale auf einer wertvollen Gebrüder Diense Orgel.

Während seines Studiums in Prag (Prager Konservatorium und Musikakademie) war er sechs Jahre lang Organist an der historischen Abraham Starck Orgel (1701) der Hl. Franciscus Kirche neben der Karlsbrücke. Seine Musikstudien beendete er mit einem Konzertexamen im 2007 an der Universität der Künste in Berlin mit den Solorezitalen in der Berliner „Marienkirche“ und im „Berliner Dom“.


Seine Konzerttätigkeit führte ihn in die meisten renomierten Konzertsäle und Kirchen in fast allen europäischen Ländern. Tomass Gefühl für und Inklination zu älterem Orgelrepertoir hat ihm auch zu den internationallen Orgelwettbewerben geführt, zweimal war er als Finalist der prestigevollen Jan Pieterszoon Sweelinck Orgelwettbewerb in „De Oude Kerk Amsterdam“ (2005, 2007), im Jahre 2002 gewann er den Georg Muffat Orgelwettbewerb in der österreichischen Abtei Schlägl.



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